Auergasse 3

An dieser Stelle stand früher die alte Synagoge der jüdischen Gemeinde von Gunzenhausen.

Baujahr 1718 Eine neue Synagoge wird gebaut
Bauherr Die jüdische Gemeinde von Gunzenhausen
1755 Ein neuer Wassertrog wird gebaut
1809 Judenschule mit Anbau, darin eine Wohnung für den Vorsänger
1834 Die Synagoge wird renoviert
1857 Zimmermeister Elterlein bekommt den Auftrag, das Fleischhäuschen, welches sich im Synagogenhof befinden, gehörig zu restaurieren. Kosten 25 Florin
1859 Beratungen der Kultusgemeinde zur Erweiterung der 42 Plätze umfassenden Frauensynagoge. Die Baumaßnahme wird allerdings nicht durchgeführt.
1880 Abbruch der Synagoge. Die Gottesdienste finden bis zur Fertigstellung der neuen Synagoge, die am Hafnermarkt gebaut wird, im Wohnhaus des Handelsmannes Joseph Blumenstein am Marktplatz 5 statt.
03.07.1881 Verkauf des Grundstückes um 1400 Mark an den Kaufmann Bernhard Bermann mit der Auflage, darauf weder Abort noch Stall zu errichten. Später lässt er dort ein Wohnhaus bauen.
03.05.1922 Das Haus wird an Konstantine Mayer um 9500 Mark verkauft
28.08.1922 Das Haus geht im Erbgang an Frieda Knoy, geb. Mayer, in Wadsworth/USA
04.06.1926 Um 7200 Reichsmark verkauft an Andreas Freitag: Installationsgeschäft
23.05.1938 Um 10.200 Reichsmark an Maria Augustin, geb. Krach, und an Frieda Krach
08.01.1941 Verkauft an Frieda Lucas, geb. Krach
08.11.1955 Verkauft an Josef Neubauer

Quelle: Stadtarchiv Gunzenhausen, Häuserregister